Ich bin umgezogen

Februar 20th, 2008 by Fab$e

DIESER BLOG IST NICHT MEHR AKTIV. BITTE SCHAUE UNTER:

http://dichterdichter.wordpress.com/

Wenn du mich verlinkt hast, änders doch bitte. Vielen Dank Dir!

Videos - Sei so gut, gönn dir ne witzige Pause ;)

Januar 17th, 2008 by Fab$e

Loopings im Flugzeug sind zum kotzen - Video

Fesche Bankräuber - Video

Handbremse anziehen - Video

Mal was süßes - Video

Sperlinge - Video

Hört euch diese Geschichte an - Video

Geile Pages

Dezember 19th, 2007 by Fab$e

Ich hab grad zwei super Pages gefunden! Checke:

 http://www.crossbot.de
(Suchmaschine und Linkliste zu verschiedenen christlichen Themen)

Und damit verabschiede ich mich auch mal bis innen Januar. Ich mache Blog Pause. Bis dann. Alles Beste euch!

Fab$e

Nette Seite gefunden…

Dezember 16th, 2007 by Fab$e

We Are What We Do ist kein Wohltätigkeitsverein. Es ist keine Institution. Es ist vielmehr eine neue Bewegung - eine Bewegung mit klarem Standpunkt. Wir möchten Menschen dazu inspirieren, mit einfachen, alltäglichen Dingen die Welt zu verändern. Wer auch immer sie sind. Und wo auch immer sie sind. Und das schließt dich mit ein.

Unsere Überzeugung ist, dass jeder von uns durch kleine Veränderungen in unserer Einstellung und unserem täglichen Leben etwas bewirken kann, und wir so, gemeinsam, die Welt verändern können.

Kleine Aktionen x viele Menschen = große Veränderung

Wir haben uns 100 einfache Aktionen ausgedacht, die uns, unserer Gesundheit, der Umwelt und der Gesellschaft im Großen wie im Kleinen gut tun. Da freut sich die Welt und die Menschen, die auf ihr leben. Alles fing damit an, dass wir diese Aktionen in einem Buch gesammelt haben, aber die Bewegung wurde größer…und größer. Und wird jeden Tag immer noch größer.
Check mal http://www.wearewhatwedo.de/

EIndruck von JFI - Der Jesus Freaks Bewegung

Dezember 13th, 2007 by Fab$e

Zitat: “Chronischer Streit unter den Alpha Tieren wirkt sich verunsichernd auf die Herde aus. Nicht zuletzt deshalb bittet Jesus in Johannes 17,21 um die Einheit.” - Zwischen Hirtendienst und Management – Gemeinde leiten heute – Bundes Verlag – mehrere Hrsg.

Irgendwie musste ich bei diesem Satz an JFI denken… Ich hoffe das diese krasse Zeit der Ungewissheit bald endet und sich durch die allgemein angenommene und von vielen Menschen involvierte (das heißt auch von vielen getragene) Charta eine neue Leitung bildet und diese MIT ANDEREN der Bewegung Sicherheit und Einigkeit gibt. Oft hör ich hier: “Allein Jesus…” Jesus eint uns natürlich auch - in ihm sind wir eins. Aber würden wir nichts zur Einheit tun können, warum betet Jesus um Einheit? In Philliper 2,1-4 steht für mich ein entscheidender Abschnitt zum Thema Einheit.

  • Dieser Ruf zur Einheit und Einmütigkeit soll nicht allein auf der Gefühlsebene bleiben, sondern zu wirklicher Gemeinschaft, also mit Korrektur und Ermutigung untereinander. Der Heilige Geist eint uns, aber wir sollen ihm auch in diese Einheit folgen und nicht im Wege stehen -> vgl: Gal 5,25: “Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen”.
  • „In Liebe verbunden (Siehe Phil 2,1-4)“ - Dies ist nicht Liebe als freundliche Zuneigung oder als erotische Anziehung, sondern sie ist Liebe im Sinn von aufopfernder Hingabe. Haben wir diese Hingabe füreinander oder ist sie schon unter dauernder Sicht von schlechter Stimmung, nicht oder wenig funktionierenden Systemen, Weggang von oder Pessimismus von prägenden Persönlichkeiten und mangelndes Vertrauen in die jetzige Leitung so zermürbt und verschütt gegangen? Ich hoffe wir halten zusammen und halten diese schwierige Zeit gerade aus. Jesus hat mir daim Umsetzungsteam nach einer beschissenen Unsicherheit eine große Hoffnung geschenkt! Die Frage ist: Halten wir zusammen? Bitte hoffe mit mir…

Kunst Videos

Dezember 10th, 2007 by Fab$e

Ohne Video Plattformen würde man solche Künste nur für Geld sehen können oder im Fernsehen!
Umso geiler, das wir Youtube und Co haben:

Video Trommeln

Video Pizzateig

Video Freistöße

Video BALLgefühl

Video flüssiger Magnet

Video Kunstturnen

Video Animaitionen

Bilder Gesichter

Video Schnellklatscher

Video Wassertank im Bauch

Ach nur mal ne interessante Umfrage

Dezember 7th, 2007 by Fab$e

Machen Sie bei einer Web-Community (MySpace, Studivz, unddu, youtube) mit?

Ja, bei mehreren. 40%
Nur bei einer einzigen. 36%
Nein, mache ich nicht. 24%

Abgegebene Stimmen: 296

DJ Ötzi und Glaube

Dezember 6th, 2007 by Fab$e

Folgender Text ist von DJ Ötzi - alias Gerry Fiedle, der gerade durch eine schwere Depression ging…

Auch mein Glaube gibt mir Kraft …
Ich befasse mich sehr damit. Ein Freund von mir war Zeuge Jehovas und trat vor einigen Jahren aus - gerade mit ihm rede ich viel über den Glauben und über Gott. Ich will unbedingt mal nach Jerusalem, nach Betlehem. Ich will’s spüren. Ich glaube nicht nur an Gott, ich weiß, dass es ihn gibt - für mich. Ich bin zum Beispiel nie mehr einsam. Ich habe einen Glauben - also bin ich schon zu zweit. Über solche Dinge müsste man eigentlich viel länger reden, mir gibt es extrem viel. Das heißt jetzt nicht, dass ich jeden Tag bete. Das wäre zu einfach. Gott ist kein Wurlitzer, wo man oben zehn Euro reinschmeißt und unten hundert rauskommen. Man muss etwas dafür tun. Deshalb will ich meinen Weg gehen.

Ausschnitt aus einem GMX Interview

Brot für die Welt Aktion

Dezember 3rd, 2007 by Fab$e

Mach mit!

„Niemand isst für sich allein” lautet das Motto der neuen Ernährungskampagne von „Brot für die Welt”. Denn Essen ist keine reine Privatsache, es hat Auswirkungen auf das Leben anderer.
Setze Dich sich für die Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft ein und unterstütze Brot für die Welt mit einer e-mail!

Unter: http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaehrung/

Videos - Sei so gut, gönn dir ne witzige Pause ;)

November 29th, 2007 by Fab$e

Och mann Leute, sowas weiß man doch - Video

Wie man einen Stau auflöst, wenn man Geld hat - Video

Oder über den Stau fahren mit dem Ralleypanzer - Video

So macht man sein Auto auf blöde Weise kaputt - Video

Erwachsene dürfen halt auch nicht auffen Spielplatz - aua - Video

Ach du scheisse, sind wir hier bei Rambo? RESPEKT!- Video

Geil, so ein Gerät will ich haben. Raumschiffe sind wohl bald zu haben - Video

@Fahranfänger: Was darf man nicht vergessen? - Video

Das größte Fahrzeug der Welt und sein toter Winkel - Video

Optische Täuschungen - Video

Flashmob in Lübeck - Video

Ach du scheiße! Seht euch das bis zum Ende an - Video

Wie geil sind denn solche Touchscreens - Video

Pannen - Video

Geiler Hochzeitstanz! - Video

Mail an einen Konzilteilnehmer

November 26th, 2007 by Fab$e

Antwort Mail von Jonny (aus dem Umsetzungsteam) auf eine Mail eines Konzilteilnehmers.
Der Name wurde in XY geändert. Ich fand diese mail so schön, das ich sie hier posten will.
Mit dem Einverständnis von Jonny versteht sich ;-)

Hi XY!

Danke für Dein Feedback!!
…erstmal: es macht mich traurig, dass Dich der
Konzilprozess so verunsichert und traurig gemacht
hat!!
und ich kann das gut verstehen, weil einfach wirklich
extrem viel Scheiße in letzter Zeit passiert ist - und
das auch auf das Konzil Auswirkungen hatte.
Das hat mich auch traurig gemacht.

ich wünsche mir einfach nichts sehnlicher, als dass
wir alle als Jesusfreaks uns gemeinsam um Jesus
scharen - dann werden wir auch Vertrauen zueinander
finden und gemeinsam weitergehen können - weil Jesus
selber uns trägt :-)

weisst Du, wir alle im Umsetzungsteam haben uns auch
zwischenzeitlich gefragt, ob Jesus unsere Bewegung
überhaupt noch will.
Und wir sind zu der festen Überzeugung gelangt, dass
ER uns auch weiterhin als Bewegung gebrauchen will -
um sehr viele verzweifelte Menschen mit SEINER
GENIALEN, RETTENDEN LIEBE zu infizieren und zu IHM zu
ziehen! Wir dürfen und sollen nach wie vor Wegweiser
zu Jesus sein!

…und weist Du, ich glaub das nicht, weil ich jetzt
ne “Durchhalte-Parole” rausdreschen will, sondern,
weil Jesus dabei ist, uns wirklich sichtbar zu segnen
und TROTZ aller Verzweiflung, aller Trauer, allem
alten Mißtrauen untereinander und aller Spaltung…
eine neue Pflanze wachsen lässt: “Daran wird die Welt
erkennen, dass Ihr meine Jünger seid, wenn Ihr Liebe
untereinander habt!”
Und Jesus ist dabei, diese Liebe in uns neu auszusäen
und zu begießen und wachsen zu lassen!

Das haben wir im Umsetzungsteam sichtbar erlebt: GOTT
selbst hat unsere Herzen für ihn und füreinander
geöffnet, hat uns aus unseren Höhlen (also unseren
fest gefügten Schubladen und Denk-Gebäuden)
herausgeholt (wie in Prophetien wiedergegeben wurde) - und das
Wunder vollbracht, dass wir einander auf einmal
verstehen - und noch viel mehr: dass sich scheinbar
völlig Gegensätzliches plötzlich genial ergänzt!
Es kämpfen nicht mehr “Basisdemokraten” gegen
“Hierarchie-Befürworter” und andersrum, und suchen
nach faulen Kompromissen, sondern Gottes Geist selber
schenkt echtes, tiefes Verstehen untereinander - und
plötzlich fragen wir uns allen Ernstes, ob wir uns die
ganze Zeit mißverstanden haben! :-)
…weil plötzlich alle scheinbaren Gegensätze genial
zueinander passen!

Es stimmt natürlich, dass viele Probleme bei den
Freaks auch mit den Problemen im Ä-Kreis zu tun haben
und hatten.
Allerdings haben viele dieser Streitigkeiten im
Ä-Kreis wesentliche Ursachen in der Bewegung gehabt:
Unterschiedliche Lehr-Verständnisse, unterschiedliche
Leiterschaftsverständnisse, die in der Bewegung waren,
Probleme mit der JFI-Struktur u.u.u.

Und genau deswegen denke ich, dass das Konzil nicht
das falsche Mittel zur Problemlösung war, sondern
genau diese Probleme in unserer Bewegung, in unserer
JFI-Struktur, in unseren verschiedenen
Lehr-Überzeugungen etc. aufgedeckt hat.

ich bin selber superdankbar dafür, wieviel Segen wir
von unseren Ältesten und von unserer JFI-Struktur in
den vergangenen Jahren erhalten haben - und trotzdem
gab es eine Menge Probleme, die schon sehr lange
gegärt haben - und die sich einfach nicht länger
ignorieren ließen.
ich denke z.B., dass viele Älteste einfach deswegen
ausgebrannt sind, weil sie viel zu viel Verantwortung
für mehrere 1000 Jesusfreaks getragen haben.
Wir hatten bisher relativ starre Strukturen und auch
starke Hierarchien. Das ist nichts böses - im
Gegenteil, können starke Hierarchien vielen (jungen)
Christen sehr gute Stabilität bieten.
Ziel muss es aber sein, dass die Geleiteten immer mehr
in die Mündigkeit hineinwachsen - und bereit werden,
sich immer stärker verantwortlich einzubringen - damit
alle Jesusfreaks sich zunehmend gegenseitig mit ihren
verschiedenen Gaben und Berufungen dienen, leiten und
ergänzen können.
Eltern erziehen ihre Kinder ja auch mit dem Ziel, sie
erwachsen werden zu lassen - und ein erwachsenes
Gegenüber zu erhalten.
Wenn die Eltern aus einem übergroßen
Verantwortungsgefühl aber die Kinder nicht loslassen
oder aber die Kinder nicht bereit sind, erwachsen zu
werden - geht die Familie irgendwann kaputt. Genauso,
wenn die Kinder sich nicht unterordnen und von den
Eltern lernen wollen.

Bei Jesusfreaks hat es, so mein Eindruck, in mehreren
Bereichen “gehakt”:
Manche Leiter hatten ein sehr starkes
Verantwortungsgefühl für die Geleiteten - und hatten
deswegen Angst, zunehmend Leitungsaufgaben an die
Geleiteten abzugeben - sie wollten Fehler und
Verletzungen vermeiden.
Manche Geleiteten waren nicht bereit, erwachsen zu
werden und wurden so zu Konsumenten.
Andere Geleitete hatten mit den Leitern Probleme -
entweder, weil sie aus alten Verletzungen heraus Angst
vor Unterordnung hatten
- oder, weil sie schlicht und einfach längst erwachsen
geworden waren - aber noch wie Kinder behandelt
wurden.

Und ich denke, deswegen hat es auf so vielen Ebenen
“geknirscht”:
Manche Leiter sind einfach zusammengebrochen, weil sie
nicht mehr tragen konnten, manche Leiter waren
enttäuscht, dass sie nicht so leiten konnten, wie sie
dachten, dass es gut wäre,
manche Geleitete sind frustriert gegangen - entweder,
weil sie sich mehr Leitung gewünscht haben,
oder, weil sie sich nicht mit ihren Gaben einbringen
konnten und weniger starre und starke Hierarchien
wünschten.
Obendrein gab es extrem viele Kommunikationsprobleme
und Mißverständnisse - weil die Geleiteten die Leiter
bzw. die Leiter die Geleiteten nicht verstehen konnten
- weil sich niemand in den anderen hineinversetzen
konnte, der Abstand zwischen beiden Seiten war zu
groß. So hat unsere alte Struktur schon bestehende
Mißverständnisse manchmal noch verstärkt.

Viele Probleme bei JFI haben also meinem Eindruck nach
nicht nur mit dem Ä-Kreis zu tun, sondern mit
Inhalten, (Kommunikations-)Strukturen etc - was auch
den Ä-Kreis belastet hat und mit zu Streitigkeiten
geführt hat.

Mein Traum ist es, dass wir Jesusfreaks uns
gegenseitig immer stärker tragen, dienen und leiten
können. Das wir uns gegenseitig unter jeden von uns
unterordnen können, von jedem lernen können.
“Ein jeder trage die Last des Andern” - “Jeder achte
den anderen höher als sich selber”. “Lehrt und ermahnt
Euch gegenseitig” usw.

Wenn wir das schaffen, dann wird niemand mehr sich von
seinen Leitern allein gelassen und schutz- und haltlos
fühlen - weil ihn viele geniale Geschwister stützen
und ihm Hilfestellung geben, ihn leiten und ihm
Rückendeckung geben.
Und keiner wird mehr das Gefühl haben, dass er allein
alle anderen tragen und leiten muß - weil sich alle
gegenseitig tragen.

Es wird immer Situationen geben, wo einige Wenige
stark sein müssen, weil viele verunsichert sind und
Verwirrung oder Irrlehre da ist - oder, weil es sehr
viele Neubekehrte gibt (oder aus anderen Gründen…) -
da wird es dann immer wieder auch starke Leiter geben,
die für eine bestimmte Zeit die Kraft haben, (viel)
mehr zu tragen und zu leiten als andere - ich vertraue
Gott, dass er uns diese Menschen dann zeigen wird -
und vielleicht auch alte Leiter neu “aktivieren” wird!

Unser Strukturvorschlag ist bewusst so gehalten, dass
er sich schnell an verschiedene Situationen anpassen
können soll - er soll Offenheit und Mitmachen
ermöglichen für alle, die in Verantwortung
hineinwachsen wollen, kann aber auch schnell und
flexibel in schwierigen Situationen stärker
hierarchisch werden - je nachdem, was die Bewegung
braucht.

Hey XY, die Zeit ist für Dich, für mich, für unsere
Bewegung extrem schwer, das stimmt - und trotzdem habe
ich gute Hoffnung, dass Jesus selbst uns führen und
leiten und korrigieren wird - und ich seh schon so
manches in unserer Bewegung TROTZ allem Traurigen, was
jetzt gerade neu keimt, und das gibt mir riesige
Hoffnung!!

Und ich wünsch mir, dass ER DIR alles das wiedergibt,
was Du alles für ihn und uns gegeben hast -
und ich wünsch mir auch extrem, dass wir GEMEINSAM
weiter mit Jesus UND den Jesusfreaks unterwegs sein
können!

War extrem genial, mit Dir Lobpreis zu machen!!!

Wünsch Dir Gottes Segen, Bruda!!!

der Johnny

Ps. sorry für die lange Mail.

Umfrage zu den einflussreichsten Gemeinden in USA…

November 21st, 2007 by Fab$e

Umfrage zu den einflussreichsten Gemeinden in USA…

Ich finds irgendwie komisch bzw. unnötig, aber wer näheres wissen will siehe unter:

http://www.pursuantgroup.com/leadnet/advance/oct07s1a.htm 

Das Ende des World Wide Web

November 14th, 2007 by Fab$e

Das Ende des World Wide Web ist hier zu finden

Herr, erbarme dich unser …

November 9th, 2007 by Fab$e

Barmherziger Gott,
diese Welt besitzt genug Rohstoffe und Nahrung für alle - darum lass uns Menschen mehr über die Armut der anderen reden als von unserem Reichtum erzählen.
Herr, erbarme dich …

Gott,
unser Trost soll nicht vertrösten - darum wollen wir nicht nur von Mitleid reden, sondern auch danach handeln.
Herr, erbarme dich …

Gott,
lass uns Sanftmut in unsere Straßen tragen - damit nicht Gewalt und Angst unser Erdreich in Besitz nehmen.
Herr, erbarme dich …

Gott,
lass uns mehr nach dem Herzen als nach dem Verstand handeln - damit in dieser immer gefühlsärmer werdenden Welt das Wort Liebe seine Bedeutung nicht verliert.
Herr, erbarme dich …

Gott,
lass unsere Kirche der Wahrheit ins Gesicht sehen - sie darf nicht die Augen davor verschließen, dass auch sie Menschen Unrecht angetan hat.
Herr, erbarme dich …

Gott,
lass uns den Frieden in der Welt fördern - indem wir ihn schon jetzt mit unseren Nachbarn leben.
Herr, erbarme dich unser …

Gott,
lass ein Stück der Weite deines Himmelreiches auf Erden Wirklichkeit werden - und uns den Menschen ein neues Zuhause geben, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.
Herr, erbarme dich unser …

Gott,
dein Segen soll uns zum Segnen fähig machen.

Anselm Grün in der Elisabethkirche/ Marburg

November 7th, 2007 by Fab$e

Heute war Anselm Grün in Marburg und referierte zum Thema: Kranke besuchen - Trauernde trösten

Krass. Dieser Mann hat eine Tiefe, friedvolle, redegewandte, positive, in Einklang klingende Art zu reden. Es war schön ihm zuzuhören, denn er redete so seelsorgerlich - einfach direkt ins Herz. Er hatte mich schon vor dem Vortrag für sich gewonnen. Ich finde so ein Mönch hat eine tiefe mystische Art anhaften. Da wird bei mir immer wieder eine tiefe Sehnsucht wach. Ich merke wie ich immer mehr weg geh von dem lautem, charismatischem Getöse (ohne das abzuwerten!), hin zu einer ehrfürchtigen Stille… es zieht mich mit einer teils zerreißenden Sehnsucht an die stillen, versenkten Ort indem Gott mir begegnet. Aber das ist wohl ein eigenes Thema. Jetzt erstmal was kleines vom Anselm:

“Mögen die Gedanken, die mich bewegen, auch Sie berühren, damit Sie durch meine Worte mit den eigenen Gedanken in Berührung kommen, die Sie schon in sich tragen und die Ihnen den Weg weisen, wie Ihr Leben gelingen wird”.

Nuja, nun zum Thema. Ich bekomme wohl noch ein paar Gedanken vom Vortrag hin:

  • Er betonte immer wieder das Trauern seine Zeit braucht. Das es wichtig ist zu trauen. Sich die Zeit zu nehmen die Trauer zu erleben und nicht flüchtig darüber weg zu huschen oder sich abzulenken. Ich musste gleich an meine Trauerzeiten denken und wir mir geholfen hat, in den Momenten den Schmerz und die Trauer auszuhalten.
  • Zum Umgang mit Trauernden: Wenn man Trauernde anschweigt und sie in Ruhe lassen will vermittelt das, dass sie nicht trauen dürfen, dass wenn sie so sind lieber gemieden werden. Die Menschen brauchen Verständnis und Hoffnung.
  • Wenn der Trauernde nicht hoffen kann, sollen wir für ihn mithoffen. Egal wo er steht und wie lange er schon an diesem Punkt ist, wir dürfen die Hoffnung auf etwas Besseres nicht aus den Augen verlieren.
  • Leiden hat ansich keinen Sinn. Wir können aber dem Leiden einen Sinn geben. Er erzählte von einer Frau mit 5 Totgeburten. Diese Frau trauerte um ihre Kinder. Irgendwann ergab das Leiden für sie einen Sinn. Sie war sich sicher, dass im Himmel schon ein Teil von ihr (ihre Kinder) auf sie warteten. Sie bekam einen neuen Bezug zu Gott, dem Himmel und konnte mit einer neuen erfrischten Art mit anderen Kindern arbeiten (sie betreute Behinderte).
  • Er erzählte von einer Frau die mit ihrem Sohn immer in die Kirche kam. Der Sohn starb mit 38 Jahren. Sie wollte nicht mehr in Kirche gehen, da sie sich fragte warum Gott nicht einen der ihm nicht wohlgefälligen Männer genommen habe. Sie war voller Rebellion. Rebellion hat auch seinen Platz im Trauerprozess und kann helfen. Wenn man darin allerdings stecken bleibt, kann es den Glauben zerbrechen. Wobei in diesem Fall nicht der Glaube angegriffen wurde, sondern das falsche Gottesbild: Das Bild von Gott etwas zu bekommen, wenn man ihm etwas wohlgefälliges tut (treu in die Kirche zu gehen…). Durch das sterben der falschen Gottesbilder kann man Gott klarer sehen.
  • Praxis-Tipp: Die Sterbenssegnung: Es sollte sich mit der Familien um den Kranken versammelt werden. Dann werden dem Kranken die Hände auf Kopf, Hand und erkranke Stelle gelegt. Es wird dabei erstmal geschwiegen. Dabei wird vermittelt, es ist in Ordnung so, es muss nichts passieren, Ruhe… Es wird ein Bibeltext gelesen. Danach darf jeder etwas bitten, sagen oder danken. Oft ist hier die Offenheit etwas angestautes endlich loszuwerden und nicht mehr zu schweigen. Es wird vom Ausführenden gebetet und dabei die kranke Stelle, Kopf und Hand mit Öl oder Balsam gesalbt. Zur Abschlusssegnung wird ein Kreuz in die balsamierte Hand gezeichnet.

Gedanken-Fetzen:

  • Anselm hatte eine positive Art vom krassen Wort und Begriff Selbstmord zu reden: Derjenige war zu sensibel um zu Leben.
  • Zum Thema, das jemand Suizid beging und die hinterbliebene Frau sich starke Vorwürfe machte und Schuldgefühle hatte. Ein Toter ist im Frieden und macht keine Vorwürfe mehr. Warum sollte er den Hinterbliebenen noch quälen wollen? …

Wir gingen in der E-Kirche (die übrigens völlig voll war und wir nur noch hinten stehen konnten) nach vorne, um Anselm nochmal genauer anzusehen. Er sieht schon etwas seltsam aus… aber auch nett :) . Die ganzen Ommas waren um ihn herum um sich ein Autogramm geben zu lassen. Dann sah ich etwas und ich kam mir vor wie beim Teeniekonzert -> 45 jährige Frauen halten Anselm mit ausgestrecktem Arm ihr Handy vor die Nase um ein Foto zu schießen und das noch in der Kirche! So ein Quatsch… Diese alten Leute wissen einfach nicht, was sich gehört. Zum Glück waren wir jungen Hüpfer da, um etwas Ordnung in den Laden zu bringen -> Wir bewarten trotz Anschauung des Mönchslein Ruhe und Ordnung, Schmunzelten etwas über das ganze Getue und verschwunden bei dieser ganzen Aufregung erstmal zu Burger Kind um Gutscheine einzulösen… lecker…