Das Charta-Treffen vom 26-28.Okt 2007 in der Burg Groß-Lohra (zwischen Kassel und Erfurt). Das wird jetzt ein längerer Text…
Alles was ich erzähle und denke ist von mir persönlich und nicht die Ansicht vom Team. Es kann sein das ich’s mal so ausdrücke, aber im Zweifel gilt immer: Es war nur meine Sicht!
Wenn ich „UNS“ sage meine ich das Umsetzungsteam, dass das Konziltreffen vom Programm her leitete und durchführte.
Das Treffen war eines der für mich bewegensten… Krass was alles passierte.
Der Druck saß uns im Nacken, eine fertige Charta zu bekommen, um den vermeintlich vielen Leuten und ihrem Bedürfnis „endlich“ losgehen zu können entgegen zu kommen. Dieser Mist Druck hat uns so doof beeinflusst… Ich bin froh mich ab jetzt davon mehr und mehr freizusprechen.
Wir merkten das der Zeitplan viel zu straf war und vielen einfach etwas unter´n Nägeln brannte. Wir mussten einfach noch mehr drüber reden… Wir wollen lieber Tiefe, Qualität und alle Leute die mitgehen anstatt Schnelligkeit. Viele stimmten uns (dem Umsetzungteam) da zu. Ein fettes Entschuldigung wenn wir oder andere falsche Erwartungen kommuniziert haben. Ich bin realistisch. Wir können beim nächsten Konziltreffen eine fertige Charta haben, aber es kann auch noch zwei Treffen dauern.
Unser Team ist eine großes Wunder. Gott führte 7 verschiedene Leute, mit verschiedenen Theologien usw. zusammen und wir wurden wirklich ein Team mit einer gemeinsamen Stimme. Gemeinsam wurde eine Sache erschaffe – Danke Gott! Das geile ist, dass wir uns am meisten näherten als wir zusammen beteten nicht als wir diskutierten
Für die Charta und den Strukturvorschlag checkt doch http://freakipedia.de/Charta
Ich habe gerade heute die Mail an alle Konzilteilnehmer fertig geschrieben = 3 Seite Protokolle, eine Seite Mail, 1,5 Seiten Prozessbeschreibung (von Andrea), 2 Seiten Ergebnisbeschreibung (von Jonny). Ich denke das reicht jetzt auch zum lesen!
Bitte betet weiter für das Konzil, das Leitungsteam (welches den Konzilprozess zu Ende führt) und das Umsetzungsteam… Wir brauchen eure Hilfe. Es ist gerade eine schwierige Zeit und da gibt es viel Unzufriedenheit.
Ich denke da an Mose, der mit einem murrenden Volk um sich herum, im Auftrag Gottes viele Israeliten Richtung gelobtes Land (die neue Heimat) durchs links und rechts tobende Meer führt. Hinter ihm kommen die Ägypter immer näher, aber er geht seinen Weg  gradlinig weiter und hofft voller Entschlossenheit auf den Herrn. So will ich auch hoffen auf den Herrn und mutig und entschlossen weiter an der Charta bauen, mit der Gott verherrlicht werden soll! Sei´s so.
